Akabar – Sahara Treks, Spezialreiseveranstalter für Trekkingtouren
Philosophie
- Hafid Benyachou hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nomaden der Sahara zu unterstützen. Für die Trekkingtouren werden befreundete Berber-Nomaden aus dem Jebel Bani-Gebirge und dem Dünenvorland mit ihren eigenen Dromedaren engagiert. So wird sichergestellt, dass sie weiterhin in ihrer Umgebung leben und ihre Karawanen- und Nomadenkultur aufrechterhalten können. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter „Hilfsprojekte für Nomaden„.
- Unsere Trekkingtouren führen auf alten Karawanen- und Hirtenwegen durch die abwechslungsreiche und faszinierende Steinwildnis des Jebel Bani und Dünenlandschaften. Auf unseren Karawanen mit spontanen Übernachtungen bei Nomadenfamilien erhalten wir einen kleinen Einblick in deren Lebensumfeld. Hafid Benyachou legt großen Wert auf Qualität, sei es bei der Verpflegung, der Ausrüstung, dem Nomadenteam, der Routenwahl oder den Lagerplätzen. Der Transfer in die Wüste oder in andere Städte erfolgt durch Jeep- und Taxifahrer aus Zagora.
- Das Leitmotiv „fair zu den Menschen und fair zur Natur“ findet ebenfalls Anwendung auf die Dromedare, welche im Rahmen unserer Karawanen eingesetzt werden. Als Nomaden betrachten wir Dromedare als Teil unserer Familie. Die Tiere weiden ganzjährig in den Tälern des Jebel Bani sowie in den Dünenausläufern. Für jede Tour werden sie aus dem jeweiligen Gebiet geholt und anschließend wieder zu ihrer Herde zurückgebracht. Unsere Dromedare begleiten Karawanen von Ende September bis Ende Mai, danach kehren sie ohne Seile in die Freiheit der Sahara zurück. In trockenen Jahren werden sie zusätzlich mit Wasser und Futter versorgt. Während der Sahara-Tour nehmen wir genug Dromedare mit, damit jedes einzelne nicht zu viel Gepäck tragen muss. Gleichzeitig hilft es, ein Zusatzeinkommen für Nomadenfamilien zu schaffen. Unsere Routen sind so geplant, dass es Mittags und Abends Weidemöglichkeiten für die Dromedare gibt. Außerdem erhalten die Tiere täglich noch zusätzliches Futter. Bei längeren Touren werden Dromedare zur Erholung ausgetauscht. Anders als in anderen Teilen der Sahara im Westen Marokkos, werden sie in unserer Region nicht geschlachtet.
- Bei Akabar – Sahara Treks ist es üblich, dass Gäste und Team die Mahlzeiten weitgehend gemeinsam einnehmen und wie eine große Familie unterwegs sind. Begleiter und Trekkinggäste gehen während der Tour gemeinsam und es ist den Begleitern nicht verboten, mit den Gästen zu sprechen. Die Trekkingbegleiter sind fast alle verheiratet und sichern durch die Touren den Lebensunterhalt ihrer Frauen und Kinder.
- Unsere Wüstenwanderungen werden ohne feste Tagesrouten angeboten, da dies nicht dem Leben der Nomaden entspricht. In extremen Landschaften wie in der Wüste kann es wetterbedingt auch einmal zu Abweichungen vom beschriebenen Reiseablauf kommen. Deshalb sind wir sehr dankbar, wenn alle Teilnehmer ein gewisses Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit mitbringen. Auf unseren Touren in die Sahara lernen wir die alltäglichen harten Lebensumstände der Wüstenbewohner kennen, die mit Sandsturm, Hitze, plötzliche Regenfälle oder jahrelanger Trockenheit leben müssen.
Unsere Angebote sind eng kalkuliert, Lebensmittel, Löhne und Transferkosten sind aktuelle Preise in Marokko. Aus diesem Grund ist es uns nicht möglich Rabatt zu geben.
Hafid Benyachou und das Nomadenteam
Akabar – Sahara Treks – Das Team

Hafid Benyachou, Inhaber von Akabar – Sahara Treks und staatlich geprüfter Trekkingführer sowie „natural landscape tour guide“ (Lizenz 1458 des Ministry of Tourism, Handicrafts and Social and Solidarity Economy) aus Zagora ist für die Organisation und Begleitung von Trekking, Homestay und Rundtouren zuständig. Er stammt aus einer Nomadenfamilie des Berberstammes der Ait Atta, studierte nach dem Abitur Lehramt in Agadir und unterrichtete mehrere Jahre lang Kinder und Jugendliche an der Nomadenschule von Tafraout/Jebel Bani. Hafid ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist der Berater der Nomaden und unterstützt sie aktiv bei der Durchsetzung ihrer Interessen außerhalb der Wüste. (Näheres dazu unter „Nomaden-Hilfe„.) Außerdem ist er Ansprechpartner und Übersetzer für die italienische Organisation Il Mondo Incantato (Gründer und Sponsor der Nomadenschule) und für die „Ingenieure ohne Grenzen„.
Einige unserer Trekking-Begleiter:





Lahsen Rabouze
arbeitet als Koch und zaubert täglich Köstlichkeiten der marokkanischen Küche auf die Teller. Er entstammt einer Nomadenfamilie, die bis 2018 noch mit ihrer Herde in der Steinwüste des Jebel Bani lebte. Er kennt die Wüste in- und auswendig. Lahsen ist verheiratet und lebt mit Frau und seinen 3 Kindern in Tafraout/Jebel Bani.

Mohammed Oukhayi
ist Nomade, Chamelier, ein sehr guter Koch und liest den Gästen die Wünsche von den Augen ab. Er arbeitet als selbständiger Trekkingguide und ist für die Auswahl der Kamele zuständig, die er abwechselnd von Nomadenfamilien aus dem Jebel Bani und dem Wüstenvorland Bouhjab nimmt. Mohammed ist verheiratet, hat 3 Kinder und bewirtschaftet nebenbei einen kleinen Hof im Jebel Bani Gebiet.

Ydir Oukhayi
ist Mohamed’s älterer Bruder. Er begleitet unsere Karawanen als Guide und Chamelier. Ydir ist wie sein Bruder ein sehr guter Koch, der die Gäste täglich mit abwechslungsreichen Gerichten überrascht. Besonders gut sind seine traditionellen Fladenbrote, die er am Lagerfeuer oder auf heißen Steinen backt. Ydir lebt mit seiner Frau und den Kindern auf einem Hof am Jebel Bani.

Yusuf Rabouze
ist unser erfahrener Junior Guide und Koch. So wie sein Bruder Lahsen stammt er aus einer Nomadenfamilie, die noch bis 2018 mit ihrer Herde in den Bergen vom Jebel Bani-Gebirge lebte und jetzt im Tafraout-Gebiet Landwirtschaft betreibt. Yusuf besuchte die Nomadenschule und spricht ein wenig Englisch. Er ist immer sehr glücklich, interessierte Reisende auf ihrer Trekkingtour zu begleiten.

M’Bark Rabouze
stammt wie seine älteren Brüder Lahsen und Yusuf aus Tafraout im Jebel Bani Gebiet. Er spricht etwas Englisch und führt mit Yusuf eigenständig Hafids Trekkingtouren durch.

Ibrahim Karmoud
Chamelier/Nomade aus dem Jebel Bani Gebiet

Hussain Maskou
Chamelier/Nomade aus dem Jebel Bani Gebiet
Verantwortlich für die Website und Trekking-Beratung

Mein Name ist Monika Boch-Jacuk, M.Sc. (GB). Seit 2012 bin ich für Website und Reiseberatung zuständig. Seit meinem ersten Kameltrekking in Tunesien (2009) unternahm ich fast jedes Jahr eine Trekkingtour und lernte so in den Ländern Algerien, Marokko, Oman, Tunesien, Mauretanien und Mongolei die unterschiedlichsten Wüstenlandschaften kennen. 2012 ermöglichte mir Hafid an der Nomadenschule von Tafraout Jugendliche in Englisch zu unterrichten und das Leben der Wüstenbewohner kennen zu lernen. Zufällig hörte ich von den „Ingenieure ohne Grenzen“ und da es bereits vor 2012 schon Probleme mit der Wasserversorgung gab, habe ich die „Ingenieure ohne Grenzen“ um mögliche Hilfe gebeten (siehe unter Hilfsprojekte).

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