Marokko: Kameltrekking und Wandern in der Wüste mit Akabar - Sahara Treks - individuell - persönlich - flexibel
 

Neu:

Akabar - Sahara Treks bietet zusammen mit Angela Elvedi Trekkingtouren an, die von Berber-Nomadinnen begleitet werden, um Witwen und geschiedenen Frauen ebenso ein Einkommen zu ermöglichen. Diese Karawanen sind unter der Reiseleitung von Frau Elvedi. Näheres unter: https://www.wuestentrekkinginmarokko.ch/
 
 

Trekking und Aktivitäten - Details unter Trekking in Dünen und Gebirge auf dieser Website

  • Homestay bei den Semi-Nomaden von Tafraout mit Kameltrekkingtour
  • Sahara Survival Tour mit Kamelen - unterwegs in der Sahara wie die Nomaden
  • Spezielles Programm für Familien mit Kindern: Zusammentreffen mit Kindern der Berber-Nomaden.
 

 
Kameltrekking für Familien mit Kindern:
 
Feedback von Anselm, 10 Jahre:

Anselm wrote the feedback for your website - you can read it below. He is now learning Arabic intensively. Do you understand his writing?

مرحبا هفد
أَلف شكر ل السفر معك ولحسن. كنت الأكل لذيذ و لحسن مضحك
كنت هذا مره أخد من أخير سنه
شكراً ل كل أَنزلمك



Ich fande diesen Urlaub wieder sehr schön. Wir waren jetzt schon das zweite mal zusammen mit Hafid in Marokko. Diesmal war noch Lahsen dabei. Es hat mir sehr doll Spaß gemacht, den beiden Deutsch beizubringen. Wir waren acht Tage im Gebirge in der Steinwüste und vier Tage in der Sandwüste. An einem Tag sind wir nicht weitergezogen. Stattdessen haben wir mit unseren Kamelen bei einer Nomadenfamilie eine Ziege gekauft, die dann von Hafid und Lahsen geschlachtet wurde. So hatten wir für die nächsten Tage wieder frisches Fleisch für die Tajine und die Suppe. Wir konnten jede Nacht unter freiem Himmel schlafen. Dieses Mal gab es viel weniger Wasser als das letzte Mal, weil es schon seit Monaten nicht mehr geregnet hatte. Alle "swimming pools" hatten bis auf einen nicht mehr genügend Wasser zum Baden. Wir waren wieder mit zwei Kamelen und einem Baby-Kamel unterwegs. Ich bin oft geritten und habe vom Kamelrücken aus in die Ferne geschaut. Eines unserer Kamele, sein Name war, glaube ich, "Ashali", hat jeden Abend sehnsüchtig dem Sonnenuntergang zugeschaut. Und als die Sonne dann weg war, guckte es weiter stundenlang in den Sternenhimmel und zum Mond. Wir haben ihm deshalb einen neuen Namen gegeben: "Romantisch". Lahsen hat stattdessen immer "Rumatism" verstanden. Es hat mir auch großen Spaß gemacht, meine Mutter nachmittags ganz allein auf dem Kamel über die Sanddünen zu führen. Abends saßen wir oft am Lagerfeuer, wo Lahsen und Hafid das Brot für den nächsten Tag gebacken haben. In Iriki, da wo früher mal ein riesig großer See war, haben wir uralte Feuersteinmesser und Tonscherben von Tajinen gefunden, die schon seit hunderten von Jahren dort liegen. Unsere Wanderung haben wir in Tafraout beendet. Dort haben wir die alte Nomadenschule besucht und den Kindern ein paar deutsche Wörter beigebracht. Abends haben wir mit dem halben Dorf Nudeln gegessen. Lahsens Bruder Yusuf, besser bekannt als "Omlett", hat dazu Gitarre gespielt und mit den anderen gesungen. Am nächsten Morgen waren wir auf der Farm von Lahsens Tante Aicha, die uns gezeigt hat, wie sie in ihrem Lehmhaus wohnt und wie sie Brot bäckt. Am Ende in Zagora haben wir zum Abschluss im Palmengarten in einem wunderschönen Riad mit Swimming Pool übernachtet. Ich freue mich schon auf unseren nächsten Marokko-Urlaub.

Anselm (10)

 

 

Mitwanderer gesucht:

 
 

 

 

Nachrichten aus der Wüste:

 

HiHLogo  Der Hand in Hand-Fonds der "Deutsche Umwelthilfe e.V.https://www.duh.de/zielgruppen/internationales/hand-in-hand-fonds/hand-in-hand-fonds-foerderprojekte/  

unterstützt die "Association Akabar for Sustainable Development and Culture - الثقافة و للتنمية أكابار جمعية " beim nachstehenden Projekt, welches letztes Jahr durch Hafid Benyachou's Trekkinggast Annett Z. angeregt und im Sommer 2019 ins Leben gerufen wurde.                                    

In diesem Projekt sollen die Landfrauen aus der Gegend von Tafraout/Jebel Bani zum Anbau von Heilkräutern- und Tee angeregt werden, um das Wissen um Heilpflanzen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Der erste Schritt des Projektes besteht im Finden, Aufzeichnen und Fotografieren von Heilpflanzen im Jebel Bani und im Dünengebiet. Dazu werden die älteren Nomadenfrauen befragt, die ihr Wissen bisher nur mündlich übermittelt haben und nachfolgend die entsprechenden Pflanzen gesucht, fotografiert und die Erkenntnisse schriftlich festgehalten.

Im zweiten Projektabschnitt ist geplant, geeignete Heilkräuter auf Feldern im Hochtal von Tafraout zu kultivieren, die gekauft oder gepachtet werden. Die Bewirtschaftung der Felder soll von Frauen erfolgen. Auch Vermarktung und Verkauf wird in der Hand der Frauen liegen, denen mit diesem Projekt ein eigenes Einkommen ermöglicht wird. Das Ziel besteht in der Bildung einer Frauenkooperative. Dieses Projekt soll Alternativen zum Anbauboom von Wassermelonen bieten. Schon jetzt zeigen sich negative Auswirkungen.

 

 

September 2019: mit Spenden der Reisenden unseres schweizer Partners werden wieder Brunnen gebaut:

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Mehr unter 'Nomadenhilfe' auf dieser Website.